Beziehungskultur – neu denken!

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Der Mensch ist ein sozial organisiertes Wesen. Alleine könnte der Mensch nicht aufwachsen, er wäre nicht fähig zu laufen, sprechen und vieles mehr. Wir brauchen das Gegenüber, um zu sehen, wie es geht, etwas dem wir nacheifern können. Somit gibt es den Menschen als einzelnes Wesen gar nicht, sondern als einzigartiges soziales Wesen.

Auf jeden Einzelnen kommt es an!

Es ist an der Zeit, eine andere Beziehungskultur zu entwickeln und damit aufzuhören, uns gegenseitig wie Ressourcen zu behandeln und auszunutzen.

Wird der Mensch zum Objekt gemacht, als Schüler, Arbeiter…etc. erfüllt er nur eine bestimmte Funktion im System. Überleben geht nur durch Anpassung. Durch Anpassung höre ich auf, etwas Eigenes zu wollen. Ich denke und handle wie alle anderen und reihe mich in diese kollektive Angepasstheit ein. Die nachfolgenden Generationen werden aus Stabilitätsgründen ebenfalls zu Objekten degradiert und durch Strafe und Belohnung angepasst. Diese Ressourcen-Ausnutzungsgesellschaft behandelt den Menschen als Objekt. Ressourcen sind nicht beliebig oft ausnutzbar.

Der Mensch braucht eine neue Beziehungskultur!

Eine andere Art des menschlichen Umgangs und Miteinanders ist angesagt. Eine Kultur, in der die Menschen anfangen, sich gegenseitig bedingungslos zu helfen, die in ihnen angelegten Potentiale zu entfalten. Menschen können sich gegenseitig ermutigen und Gelegenheiten bieten, selbst Erfahrungen zu machen und zu spüren, welche Potenziale in Ihnen stecken. Diese besonderen Fähigkeiten, Wissen und Begabungen auf die Art und Weise einsetzen, dass sie dazu beitragen, dass das was wir alle gemeinsam tun, um diese Erde zu erhalten, auch wirklich gelingt.

Ich wünsche Ihnen Abenteuerlust, um Neues auszuprobieren, Mut, Beziehungskultur neu zu denken und viel Freude, bei den ersten Schritten!

Ihre Annette Bresser